Durchsonnte Sünden


STÄDTEBAU

Durchsonnte Sünden

02.06.1964, 13.00 Uhr • aus DER SPIEGEL 23/1964

Die Amerikanerin »könnte schreien«. Die Engländerin »könnte verzweifeln«. Die Schwedin stöhnt: »Ich sterbe vor Langeweile.« Und die deutsche Hausfrau fühlt sich »so krank und so müde«.

Die Seufzer, formuliert in »Time«, »Observer«, »Stockholms-Tidningen« und der Hamburger »Welt«, spiegeln die Unlustgefühle gelangweilter, deprimierter, verzweifelter, vereinsamter Frauen wider, die in den idyllischen Vororten und Trabantensiedlungen westlicher Großstädte wohnen.

Sie sind symptomatisch für eine Entwicklung, die von den Wohnplanern in Stockholm, Hamburg und London ebenso wie in Los Angeles betroffen registriert wird: Was über Jahrzehnte hin als zukunftsträchtige Stadtbauweise angepriesen und verwirklicht wurde, droht die Zukunft der Städte zu verbauen – die Städte sterben an ihrer Sanierung.

Traumsiedlungen werden zum Alptraum, Reform-Häuser erweisen sich als reformbedürftig. Und die Stadtbürger, die einst begierig die »Flucht in die Natur« antraten, dringen aus den durchgrünten Vorstadt-Wüsten in das steinerne Meer der Stadt zurück.

Die Frauen sind es »leid, immer wieder nur dieselben Gesichter zu sehen« (“Time”). Sie sind des Wohnkomforts in ländlichen Isolier-Stationen überdrüssig. Sie wollen nicht länger nur das Haus und die Kinder hüten und allenfalls zwischen Einkaufszentrum und Waschmaschine pendeln. Sie wollen auch »was erleben« und »was sehen«.

Denn daß der Mensch sich nicht allein nach Licht, Luft und Sonne, sondern auch nach anderen Menschen und nach Abwechslung sehnt, erkannten die modernen Städtebauer ebenso spät wie ihre Opfer – zu spät.

Tatsächlich werden selbst in der als vorbildlich gerühmten Stockholmer Schlafstadt Vällingby gelangweilte Ehefrauen zunehmend vom »Trabanten -Koller« befallen. Mit dem Kontaktmangel wächst die Zahl der Frauen, die psychiatrischer Behandlung bedürfen.

Auch in den neuen englischen Muster -Siedlungen ist die Misere statistisch erfaßbar. In Londons Trabantenstädten Crawley und Harlow beispielsweise wird die Selbstmord-Quote dreimal so hoch beziffert wie in den Arbeiterquartieren britischer Hafenstädte. Die Zahl zerrütteter Ehen steigtAmerika hat es nicht besser. US -Ärzte diagnostizieren in den Vororten der Großstädte (“Suburbs”) seit geraumer Zeit eine neuartige Krankheit: die Suburbia-Neurose. Kopf- und Kreuzschmerzen, Depressionen, Leistungsschwäche und Angstzustände sind ihre Symptome, in krassen Fällen auch Sexualstörungen, Herz- und Gefäßleiden und Neigung zu Fehlgeburten.

Amerikanische Statistiker wiesen nach, daß in den Wohnvororten Alkoholismus und Kriminalität etwa in gleichem Maße zunehmen, wie das Interesse am kulturellen Leben und am politischen Geschehen nachläßt.

Während somit die größte Völkerwanderung des Jahrhunderts (Motto: »Zurück zur Natur”) plötzlich als fundamentale Verirrung erscheint – von Planern betrieben und von Regierungen unterstützt -, werden weiterhin Tag für Tag mehrere tausend Hektar Europas und Amerikas durch Bulldozer aufgerissen und mit Vororten besprenkelt. Wälder und Farmland werden Autobahnen und Parkplätzen geopfert, und in die Reste unzerstörter Landschaft ergießt sich ein dünner Siedlungsbrei.

In welchem Maße die Städte ausfransten, spiegelt sich in den Bevölkerungsziffern der »Umlandzonen« großer Städte, der Wohngebiete außerhalb der ursprünglichen Stadtgemarkung. Zwischen den Jahren 1939 und 1961 hat sich die Wohnbevölkerung in den Umlandzonen fast aller deutschen Großstädte annähernd verdoppelt. Sie wuchs

– in Hamburg von 87 271 auf 194 476,

– in München von 68 545 auf 156 340,

– in Stuttgart von 215 121 auf 447 186,

– in Frankfurt von 208 223 auf 367 200,

– in Köln von 109 427 auf 198 680.

Und die Stadtplaner von Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und Köln mußten verzeichnen, daß in einem 20 Kilometer breiten Siedlungsgürtel rings um ihre Städte rund doppelt so viele Menschen wohnen wie innerhalb der Stadtgrenzen.

Dieser diffuse Siedlungsbrei, der fahrstundenweit über die Stadtränder hinausschwappt, ist das Resultat einer städtebaulichen Entwicklung, die um die Jahrhundertwende begann und noch andauert.

Als die Sozialreformer soziale Mißstände in Mietskasernen und Hinterhöfen anprangerten, propagierte im Jahre 1898 der englische Hofjournalist Ebenezer Howard als Heilmittel gegen die Übervölkerung der Städte »Garden Cities« – durchgrünte Siedlungen, eingebettet in den Landschaftsgürtel rund um die Stadt.

Doch es vergingen noch Jahrzehnte, bis Architekten und Städteplaner Howards Ideen zum Programm erklärten. Unter der Ägide des französischen Star-Architekten Le Corbusier formulierte 1933 die internationale Architekten-Organisation (“Congrès Internationaux d’Architecture Moderne”) auf einer sommerlichen Dampferfahrt zwischen Marseille und Athen – die »Charta von Athen«. Forderung: streng funktionelle Zoneneinteilung der Städte in »Wohnen, Arbeiten, Erholen, Verkehr«. Grüngürtel sollten die Zonen voneinander trennen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die in der Charta niedergelegten Vorschläge in der gesamten westlichen Welt zum Dogma fortschrittlicher Städteplanung.

Und allenthalben begannen die Stadtplaner die Großstädte zu entballen. »In einer historisch einmaligen levée en masse«, so umschrieb es die »Zeit«, »wurde Hunderttausenden von Pflastertretern der Rasenmäher in die Hand gedrückt.« Die Städter emigrierten in die Landschaft.

Doch die »Entballungsmaßnahmen in Stadtzentren«, so der Berliner Schriftsteller Wolf Jobst Siedler, erwiesen sich als »Sünden wider den Geist der städtischen Zivilisation«.

Die Stadt-Chirurgen haben die Großstadt entkernt, entballt, verdünnt, durchgrünt, besonnt, durchlüftet und ausgelichtet, sie haben sie staub- und lärmfrei gemacht und familien- und verkehrsgerecht hergerichtet – bis kaum noch etwas von ihr übrig war.

Der berechtigte Protest gegen die Mietskasernen und lichtlosen Hinterhöfe der Gründerzeit mündete in den Siedlerhaus- und Eigenheim-Fanatismus der dreißiger und fünfziger Jahre. Doch statt in der erhofften schönen neuen Welt im Grünen fanden die Städter sich im konturlosen Einerlei der Suburbia, in einer Vorstadt, der die Mitte fehlte.

Die Stadtzentren aber, die Citys – einst mit Tanzdielen und Theatern, Kneipen und Kirchen pulsierendes Herzstück des Gemeinwesens -, drohen allabendlich in trägem Büroschlaf zu erstarren. So registrierte unlängst die Hamburger »Welt« die »abendliche Verödung« der hanseatischen Kontor-City: »Der einsame City-Wanderer fühlt sich an Kafka erinnert, wenn sein Schritt ein hohles Echo hervorruft.« Die größte Stadt Westdeutschlands sei abends nach acht Uhr »fast so etwas wie eine Geisterstadt«.

Und in der Londoner City begegnete der amerikanische Architektur-Kritiker Lewis Mumford bei Nacht »allenfalls noch Ratten und Nachtwächtern«.

Portiers sind in den meisten Großstädten tatsächlich fast die einzigen, die während der Nacht die Stadtzentren beleben. Das Heer der Arbeitnehmer, die tagsüber die City bevölkern, strebt nach Büroschluß in die Wohnzonen zurück.

– München: Seit 1950 nahm die Wohnbevölkerung im Zentrum um 38 Prozent ab, im gleichen Zeitraum wuchs sie im Umland um 116 Prozent. In der engsten Münchner City (Stadtbezirk Nummer IV) wurden im letzten Jahr 38 300 Beschäftigte gezählt, aber nur 1300 Münchner wohnten dort.

– Hannover: In der City befinden sich 20 Prozent aller Arbeitsplätze, aber nur fünf Prozent der Hannoveraner wohnen dort.

– Hamburg: In der City sind 200 000 Menschen beschäftigt. Im selben City-Bereich wohnen nur 20 000 Hamburger.

Noch ist das Ende der Zersiedlung – zumindest in der Bundesrepublik – nicht abzusehen. Allein in der Städte -Landschaft zwischen Rhein und Ruhr, der größten Häuser-Ansammlung des europäischen Kontinents, sind weitere 14 Trabantenstädte und Stadtneubildungen in der Planung oder schon im Bau.

Die deutsche Bauausstellung (“Deubau 64″), die am Donnerstag dieser Woche in Essen eröffnet wird (General -Thema: »Die Bauaufgaben der Zukunft”), zeigt unter anderem Zeichnungen und Modelle der geplanten Trabanten-Siedlungen Hochdahl und Garath (bei Düsseldorf), Wulfen (nördlich Marl), Monheim (zwischen Düsseldorf und Köln) und der bereits wachsenden neuen Stadt Köln-Nord.

Noch immer ist das auf winziger Parzelle errichtete Einfamilien- oder Reihenhaus die Norm staatlich geplanten und von öffentlicher Hand geförderten Wohnungsbaus. Bundesminister Paul Lücke hält nach wie vor den Bau von Familien-Eigenheimen für eine besonders geeignete Form der Eigentumsbildung breiter sozialer Schichten.

Und der greise Städtebauer Professor Ernst May, der Bremens Mustersiedlung »Neue Vahr« entwarf, plädiert auch jetzt noch für die steinernen Trabanten. Er will »Stadtteile entwickeln, die vollständig selbstgenügsam sind«. Darin hätten die Menschen »alles, was sie brauchen«.

Daß die nach Suburbia Verbannten nicht haben, was sie brauchen, wissen und sagen ketzerische Architekten schon seit geraumer Zeit.

Bereits 1951, beim achten Internationalen Kongreß der Architekten, wurde erster Tadel an den Dogmen der 18 Jahre zuvor verfaßten Charta von Athen laut. Fünf Jahre später meldete sich der Schweizer Schriftsteller und Architekt Max Frisch mit einer Kritik an den Wohnvororten (“Gettos nach Einkommensklassen”) und einem Plädoyer für die »alte Stadt« zu Wort, in der er »sich der Vielfalt des Lebens näher fühlt« als in den sterilisierten Heim-Ketten moderner Suburbs.

Aber erst Anfang dieses Jahrzehnts vereinigten sich die Stimmen der Kritiker zu einem Chor des Protests. Architekten und, Ärzte, Soziologen und Publizisten forderten ein Umdenken der Städteplaner: Nicht die Städte, sondern die überholten Vorstellungen von Stadtsanierung müßten saniert werden.

Die 48jährige New Yorker Journalistin Jane Jacobs-veröffentlichte 1961 ein aufsehenerregendes Buch mit dem Titel »Tod und Leben großer amerikanischer Städte«, das unlängst auch in deutscher Übersetzung erschien*.

In ihrer Streitschrift präsentiert sie ein besonders sinnfälliges Beispiel für eine uferlos sich in die Landschaft ausbreitende Stadt: Los Angeles.

Die steinerne Wüste an der Westküste der Vereinigten Staaten überwuchert mittlerweile eine Fläche von rund 10 500 Quadratkilometern – ein Areal, in dem Groß-Hamburg 14mal Platz hätte.

Max Frisch nannte sie »eine Verkehrsanlage, die nie eine Stadt wird«. Man habe in Los Angeles stets das irritierende Gefühl, die Stadt verfehlt zu haben, daran vorbeigefahren zu sein: »Man ist nie mitten drin, denn es hat keine Mitte.«

Das gestaltlose Gewirr von Straßen, Vorgärten, Tankstellen, Einfamilienhäusern und Garagen läßt das Sechs-Millionen-Anwesen als einen einzigen Vorort erscheinen. Und am Beispiel dieser Super-Suburb zeigt Jane Jacobs zudem auf, daß die Ausdünnung einer Stadt

– entgegen den Erwartungen der Stadtplaner – den Verbrechen geradezu Vorschub leistet. Jacobs: »Die Kriminalität in Los Angeles ist haarsträubend.«

Die Quote für schwere Überfälle beispielsweise ist doppelt so hoch wie in New York oder Chicago (Los Angeles: jährlich 185 Überfälle je 100 000 Einwohner; New York: 90,9; Chicago: 79). Und Notzuchtverbrechen sind in Los Angeles sogar mehr als dreimal so häufig wie in anderen US-Metropolen (Notzucht-Quote für Los Angeles: 31,9; Chicago: 10,1; New York: 7,4).

Die Soziologen wissen einen überraschenden Grund für die höhere Kriminalität in den Park-Städten: In den engen Wohnblocks alter Städte fühlte sich jeder von seinen Nachbarn beobachtet – eine kommunale Selbstkontrolle, die in den weitgestreuten und durchgrünten Vororten, Siedlungen und Trabantenstädten kaum möglich ist.

»Ich wohne in einer hübschen, ruhigen Wohngegend«, berichtet eine Amerikanerin in dem Buch von Jane Jacobs. »Das einzig störende Geräusch nachts ist gelegentlich der Schrei von jemandem, der gerade überfallen wird.«

Inder Bundesrepublik erschien jüngst ein bebildertes Pendant zu der kritischen Untersuchung der Amerikanerin. War für Jane Jacobs der »unbekömmliche Haferschleim« lebloser Suburbs Gegenstand der Kritik, so attackieren der Westberliner Publizist Wolf Jobst Siedler und die Photographin Elisabeth Niggemeyer die architektonische Sterilität der Behausungen, in denen Städter heute leben müssen.

Sie stellen wilhelminische Stuck-Portale den modernistisch-eintönigen Rasterfassaden gegenüber, vergleichen lebensvolle Boulevards mit menschenleeren Schnellstraßen, Kolonialwarengeschäfte mit Selbstbedienungszentren, milieuträchtige Hinterhöfe mit den sanierten Rasenflächen an der Rückfront moderner Mietshäuser, wo Kinder als »Spielbeamte« an vorfabrizierten Klettergerüsten hangeln sollen. Resümee der Autoren und Titel des Text- und Bildbandes: »Die gemordete Stadt”*.

Den Vorwurf der Kritiker gegen die Reißbrettplanung städtischen Lebens und gegen den Eigenheim-Fanatismus moderner Städtebauer griff eine junge Architektengeneration auf, um die »zweite städtebauliche Revolution« auszurufen (so das Fachblatt »Bauwelt”).

Die Revolutionäre (“Internationale der Urbaniten”) fordern die Abkehr von den Dogmen der Charta von Athen. Sie wollen die einst mit Fleiß entballten Zonen – Wohnung, Geschäft, Industrie und Vergnügen – wieder verflechten.

Sie postulieren eine »neue Dichte«, Mischung und Mannigfaltigkeit städtischen Lebens, um die Beziehungen zwischen Menschen wiederherzustellen. Die entballten Städte sollen »reurbanisiert« werden. Nach den Vorstellungen der Stadterneuerer sollen

– Familien aller sozialen Schichten wieder in die City ziehen;

– Restaurants, Läden, Bierkneipen und Festhallen die Bürger aller Wohngegenden wieder zum Feierabendtreffen ins Stadtzentrum einladen;

– die Straßen wieder so vielfältig mit Leben erfüllt werden, daß Menschen sich aus dem Fenster lehnen oder in der Haustür stehen wollen;

– die Kinder wieder von den organisierten Spielplätzen erlöst und auf den natürlichen Spielplatz der Großstadtkinder – den Bürgersteig – gelassen werden;

– Häuser alten und neuen Baustils wieder regellos nebeneinander stehen. Ein »Mindestmaß an Unordnung im städtischen Gefüge« forderte der Schweizer Soziologe Lucius Burckhardt. Und der Westberliner Senatsbaudirektor Werner Düttmann erläuterte mit einem Paradoxon: »Eine Stadt funktioniert erst, wenn sie mal ein paar Stunden nicht funktioniert!«

Ein Beispiel für die ideale Durchmischung und Mannigfaltigkeit, wie die City-Reformer sie verwirklicht sehen möchten, ist etwa die Berliner Flanier -Straße Kurfürstendamm: Die Traumstraße zwischen Gedächtniskirche und Halensee ist nicht nur von Läden, Boulevard-Cafés, Büros und vielerlei Vergnügungsstätten, sondern auch von Wohnbehausungen gesäumt – und widerspricht mithin den Ordnungsvorstellungen herkömmlicher Städteplanung.

Was die Wiederbelebung der nachttoten Citys anlangt, so empfahl der Westberliner Planungs-Chef Düttmann: »Mehrere deutsche Städte gehören eigentlich eingemauert, damit sie in ihrem Innern erst mal aufräumen und nicht das Land überwuchern.«

Die Städtebauplaner in Stockholm haben mit dem Aufräumen schon angefangen. In ihrer City errichten sie ein zentrales Hochhausviertel, das Wohnungen, Lokale, Ladenstraßen, Tiefgaragen, U-Bahn-Stationen und Vergnügungszentren in einem geschlossenen Komplex zusammenballt.

Die deutschen Planer gedenken vorerst noch bei theoretischen Erörterungen zu bleiben. In Westberlin entsteht derzeit ein »Institut für Urbanistik«, dessen Zweck Berlins Bau-Planer Düttmann so umreißt: »Um mal dahinterzukommen – wie verhalten sich die Fakten?«

Und der Hamburger Bürgermeister Dr. Paul Nevermann, der jüngst mit der Devise »Keep your town together!« (“Haltet eure Stadt zusammen!”) von einer USA-Visite heimkehrte, plant eine Umfrage unter Hamburger Bürgern, »ob sie lieber draußen oder drinnen wohnen wollen«.

* Jane Jacobs: »Tod und Leben großer amerikanischer Städte«. Verlag Ullstein, Berlin; 224 Seiten; 0,80 Mark.

* Wolf Jobst Siedler, Elisabeth Niggemeyer, Gina Angreß: »Die gemordete Stadt«. F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung, Berlin; 192 Seiten; 19,80 Mark.

aus:
https://www.spiegel.de/kultur/durchsonnte-suenden-a-b0b51e50-0002-0001-0000-000046174700

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